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Für viele Kinder gehts nach den Sommerferien wieder los mit dem Kindergarten oder mit der Schule. Für einen sicheren Schulstart ist wichtig, den Schulweg bereits einige Wochen vorher zu üben.
Vorbereitung für einen sicheren Schulweg ist das A und O. Damit Kinder sicher unterwegs sind, sollten Eltern und Betreuungspersonen den Schulweg mit ihnen üben. Und zwar nicht erst am ersten Kindergarten- oder Schultag, sondern bereits einige Wochen vorher und mehrmals.
Wichtig dabei: Nicht den kürzesten, sondern den sichersten Weg wählen. Dabei kann die Gemeinde weiterhelfen mit Empfehlungen oder einem Schulwegplan.
Wenns dann mit Kindergarten oder Schule los geht, die Kinder so lange wie nötig auf dem Weg begleiten. Und wenn die Kinder alleine gehen, genügend Zeit für den Weg einplanen.
Egal ob alleine oder nicht: Die Kinder immer helle Kleidung mit leuchtenden Farben und reflektierenden Materialien tragen lassen. So werden sie von anderen Verkehrsteilnehmenden frühzeitig gesehen.
Die wichtigsten Tipps
• Schulweg mit den Kindern üben.
• Den sichersten Weg wählen – das ist nicht immer der kürzeste.
• Kinder so lange wie nötig begleiten.
• Kinder sichtbar machen.
• Kinder gehen am besten zu Fuss oder je nach Distanz, Fähigkeiten
und Verkehrsverhältnissen mit dem Velo zur Schule.
Und schliesslich: Am besten gehen Kinder zu Fuss oder je nach Distanz, Fähigkeiten und Verkehrsverhältnissen mit dem Velo zur Schule.
Auf bfu.ch/erste-schritte und bfu.ch/kinder-auf-dem-velo stellt die BFU Übungsprogramme für eine sichere Verkehrsteilahme zu Fuss und mit dem Velo zur Verfügung.
Alles zum Thema Schulweg gibts im Ratgeber auf bfu.ch/schulweg.
Weitere wertvolle Tipps der BFU gibt es auf BFU, Beratungsstelle für Unfallverhütung.
97% der grösseren Gemeinden nutzen die Vorteile eines BFU-Sicherheitsdelegierten. Sie profitieren dadurch auch von der kostenlosen Unterstützung der BFU-Fachspezialisten.
1'200 BFU-Sicherheitsdelegierte in der ganzen Schweiz unterstützen ihre jeweilige Gemeinde bei der baulichen Sicherheit, schwergewichtig im öffentlichen Bereich. Vom Kindergarten bis zur Altersinstitution geben sie hilfreiche Tipps, wie Freizeitunfälle verhindert werden können – durch geschicktes Planen und den richtigen Unterhalt. Dazu gehört als wichtiger Schwerpunkt z.B. die Reduktion von schweren Sturzunfällen, insbesondere von Kindern und älteren Personen, beim Herumgehen in der Ebene, auf Treppen und aus der Höhe. Bei kniffligen Beratungen werden die Sicherheitsdelegierten von unseren regionalen BFU-Beratern unterstützt.
Als BFU-Sicherheitsdelegierter eignen sich besonders Mitarbeitende der Bauverwaltung oder des Werkhofes. Sie sind für nachfolgende Tätigkeiten verantwortlich:
Weitere Informationen auf www.sicherheitsdelegierte.bfu.ch.
Unfälle sind eine zentrale Herausforderung für Public Health. Pro Jahr verletzen sich in der Schweiz mehr als 1 Million Menschen bei Nichtberufsunfällen, 2400 sterben. Neben Leid und Schmerz verursachen die Unfälle jährlich 12 Milliarden Franken an materiellen Kosten.
Die BFU setzt alles daran, schwere und tödliche Unfälle im Strassenverkehr, zu Hause, in der Freizeit und beim Sport zu verhüten. Die im neuen Status-Bericht aufbereiteten Daten helfen dabei.